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Der Unterschied im Wissen (2) Drucken
Mischi Ammann, 10. April 2009

Mit der Selbstbeobachtung kann mir die Transformation (deklariert zu metakognitiv) gelingen.

  • Lebe ich das, was ich spreche?
  • Schwindelt mir mein Verstand etwas vor?
  • Spreche ich aus meinem Verstand oder aus einem Wesen heraus?

Mein Verstand möchte immer Recht haben. Recht haben ist eine der Verhaltensweisen, die mir das Überleben gesichert hat.
Hätte sie das nicht, so wäre der Stillstand eingetreten, ich wäre tot.
Da nun meine Verhaltensweisen mir mein Überleben gesichert haben, hat folglich mein Verstand Recht gehabt.

Gelingt es mir aus meinem Wesen heraus zu sprechen, dann hat der Verstand nichts mehr damit zu tun. Das wäre die authentische Kommunikation.
Das Einzige, was meine authentische Kommunikation verhindern kann, ist mein Verstand.

Weil er ja Recht haben möchte.

Somit verhindert er mir die Selbstbeobachtung.

Beispiel:

„Oh je! Ich könnte mich blamieren, wenn ich zu meinen „Schwächen" stehe."

Das ist ein klassischer selbst erschaffener Glaubenssatz, erschaffen von meinem Verstand um Recht haben zu wollen. Mein Verstand weiss ja alles.

Damit verbaue ich mir die Möglichkeit mit meinen Mitmenschen in authentischer Kommunikation zu sein.

Ausserdem kostet mich diese Denkensart etwas:

Achtung, Zuneigung und die daraus entstehende Liebe.

Alles darum, weil mein Verstand weiss, dass er weiss.

 

 

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